Offen, pulsierend, international:
Die Deutsche Bank bringt nach der Sommerpause Leben in das Prinzessinnenpalais

Die Verwandlung des Berliner Prinzessinnenpalais zum spannenden Forum für Kunst, Kultur und Sport der Deutschen Bank nimmt langsam Formen an. Davon konnte sich jetzt auch die Presse bei einem Rundgang durch das Palais überzeugen. Nach Plänen des Architekturbüros Kuehn Malvezzi entsteht derzeit ein zukunftsweisendes Ausstellungs- und Veranstaltungshaus. „Bis zum Sommer wird die Gebäudetechnik eingebaut, dann folgen die Vorbereitungen für die Eröffnung", erläuterte Svenja von Reichenbach vom Bereich Art, Culture & Sports der Bank, die künftig das neue Palais leitet.

Entstehen wird nach der Sommerpause nicht nur ein gefragter Treffpunkt für die nationale und internationale Kunstszene. Das künftige Programm will mehr. Es verbindet dauerhafte und wechselnde Ausstellungen mit Konzerten, Lesungen, Events zu Sportthemen sowie neuen digitalen Formaten. Geplant sind außerdem Symposien und Workshops. Und bei allem wird die Sammlung Deutsche Bank ständig präsent sein. „Mit dem Palais denken wir Kunst, Kultur und Sport nicht nur neu, sondern auch quer“, so Thorsten Strauß, der den Bereich Art, Culture & Sports leitet. „Wir freuen uns auf ein offenes und pulsierendes Haus, international vernetzt, mit innovativen Crossover-Projekten und einem permanenten Zugang zur Sammlung Deutsche Bank.“ 

Künftig gehört Unter den Linden 5 zu den „besten und repräsentativsten Adressen der Stadt“, stellt Gabriele Walde in der Berliner Morgenpost fest und zitiert Friedhelm Hütte, der das weltweite Kunstprogramm der Bank verantwortet: „Mitten im Herzen der Stadt, mehr geht nicht“. Zentral gelegen - in unmittelbarer Nähe zu Staatsoper, Deutschem Historischem Museum und dem Humboldt Forum im Stadtschloss - verdreifacht die Deutsche Bank künftig ihre Ausstellungsfläche für Kunst auf über 900 Quadratmeter. Außerdem entstehen ein 200 Quadratmeter großes „Forum“ und das „Atelier", ein 150 Quadratmeter großer Bereich im Dachgeschoss mit grandiosem Blick über Berlin. „Die Baustelle lässt schon erahnen, dass hier weite, luftige Räume entstehen“, fasst Nikolaus Bernau von der Berliner Zeitung seinen ersten Eindruck im Palais zusammen.

Neben spannenden Veranstaltungen wird auch die außergewöhnliche Gastronomie viele Gäste anziehen. Hier arbeitet die Deutsche Bank mit Kofler & Kompanie zusammen, einem international renommierten Gastronomen, der unter anderem mit dem Pop-up-Restaurant Prêt à Diner für Furore gesorgt hat. „Ganz nach dem Motto 'Kunst verbindet. Essen auch' ist es unser Ziel, die Gastronomie im Prinzessinnenpalais wieder zu einer festen Größe am Boulevard Unter den Linden aufzubauen", so Konstantina Dagianta aus der Geschäftsführung von Kofler & Kompanie. Neben Fusion-Küche mit frischen Zutaten stehen auch Kuchen und Torten auf der Karte. „Fans der Operncafé-Herrlichkeit dürfen sich freuen“, schreibt die B.Z. Denn das Café im Palais zählte lange zu den populärsten Treffpunkten der Stadt und war bei Berlinern und Touristen gleichermaßen beliebt.

Überhaupt kann das Prinzessinnenpalais auf eine bewegte Geschichte zurückblicken: Hier residierten einst Mitglieder des preußischen Herrscherhauses. Später zog das Schinkel Museum ein. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Palais größtenteils zerstört und in den frühen 1960er-Jahren von Richard Paulick wieder aufgebaut. Bei der Außenfassade orientierte sich Paulick am historischen Vorbild, innen entschied er sich für eine moderne Lösung. Damit ist das Haus „Ausdruck einer komplexen Geschichte“, so Architekt Wilfried Kuehn. Sein Büro verfügt über viel Erfahrung, wenn es um Kunst und Tradition geht. Zu den wichtigsten Projekten von Kuehn Malvezzi gehören die Julia Stoschek Collection in Düsseldorf sowie die Erweiterungen des Museum Berggruen und des Hamburger Bahnhofs in Berlin.

„Der Ort ist historisch“, umschreibt Kuehn sein Konzept, „aber anders als es scheint: eine Nachkriegsarchitektur von Richard Paulick mit den rekonstruierten Fassaden des barocken Ursprungsbaus, die wir in ihren Schichten wie der Betonkonstruktion innen freilegen und zur spannungsreichen Bühne zeitgenössischer Kultur machen." Dass es sich beim Prinzessinnenpalais um ein modernes Gebäude in einer historischen Fassade handelt, war für die Deutsche Bank wichtig. „Nur so können wir hier einen zeitgemäßen Ausstellungsort schaffen”, sagt Friedhelm Hütte. Aber das Haus ist weit mehr als ein spannender Kulturort im historischen Gewand. Das neue Palais ist auch ein weiteres Bekenntnis der Deutschen Bank zu Berlin, der Hauptstadt Deutschlands und der Stadt ihrer Gründung. Und die Bank unterstreicht einmal mehr, welche Bedeutung für sie Kunst, Kultur und Sport in unserer Gesellschaft hat.