Ian Wallace, Chicago Crosswalk, 2007, Private Collection
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Ian Wallace, At Work (video still), 1983, Courtesy Catriona Jeffries Gallery, Vancouver
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Ian Wallace, An Attack on Literature I & II (detail), 1975, Private Collection
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Ian Wallace, An Attack on Literature I & II (detail), 1975, Private Collection
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Ian Wallace, An Attack on Literature I & II (installation view), 1975, Private Collection
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Mit Ian Wallace stellt die Kunsthalle Zürich einen der wichtigsten Vertreter der kanadischen Konzeptkunst vor. Die Werkschau A Literature of Images, die von der Deutsche Bank Stiftung unterstützt wird, zeigt Arbeiten des 1943 geborenen Künstlers von den 1970er Jahren bis heute. Wallace gilt als Schlüsselfigur der so genannten Vancouver School, die die Fotografie mit konzeptuellen Ansätzen erneuerte. Im Laufe seiner langjährigen Lehrtätigkeit als Professor, u.a. an der University of British Columbia, hat er eine ganze Künstlergeneration wie Jeff Wall, Rodney Graham und Stan Douglas geprägt. Während sein Werk in Kanada und den USA in den führenden Museen ausgestellt wird, ist der Künstler in Europa bislang kaum bekannt.
Ausgangspunk von Wallace ist die abstrakte, von der Minimal Art beeinflusste Malerei. Seit den späten 1960er Jahren arbeitet der Künstler aber vor allem mit dem Medium Fotografie. Dabei setzt er sich mit dem Status des Bildes auseinander - seiner repräsentativen Funktion, den politischen und sozialen Implikationen und der Bedeutungsverschiebung im Kunstkontext.
Im Zentrum der Ausstellung stehen Arbeiten, die das Verhältnis von Bild und Literatur ausloten, wie auch Werke, die sich mit urbanen Räumen beschäftigen - etwa die Serie In the Street (1988-89). Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt bildet die Serie At Work (1983 bis heute), in denen sich Ian Wallace mit der Rolle des Künstlers und der Funktion des Ateliers auseinandersetzt.
Die Schau in der Kunsthalle Zürich wurde zusammen mit dem Witte de With Center for Contemporary Art in Rotterdam und dem Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf konzipiert. Dabei zeigt jede der Institutionen einen eigenen thematischen Schwerpunkt. Während im Witte de With die politische Dimension von Wallaces Fotografie untersucht wird, präsentiert der Kunstverein Düsseldorf Arbeiten, die sich mit den Themen Inszenierung und Wirklichkeit beschäftigen.
Ian Wallace - A Literature of Images 15.11. 2008 - 11.01.2009 Kunsthalle Zürich
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