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Neo Rauch und die Sammlung Deutsche Bank


Nach Georg Baselitz, Ellsworth Kelly und zuletzt Gerhard Richter gestaltet jetzt Neo Rauch eine Künstlerausgabe der „Welt". Statt Fotos und Grafiken enthält die Tageszeitung einen exklusiven Werkzyklus des Leipziger Künstlers. Die Sammlung Deutsche Bank ist mit dem bedeutenden Maler seit langem verbunden.


Neo Rauch stand noch ganz am Anfang seiner Karriere, als die Kuratoren der Deutschen Bank erstmals auf ihn aufmerksam wurden. Bereits wenige Monate nach dem Fall der Mauer 1989 begann das Team mit regelmäßigen Besuchen in den Leipziger Galerien und Künstlerateliers. In der Galerie am Kraftwerk endeckten sie die Arbeiten von Neo Rauch, der damals noch als Meisterschüler von Bernhard Heisig an der Hochschule für Grafik und Buchkunst studierte. Am 16. März 1990 war es dann so weit: An diesem Tag wurden die ersten Werke des Künstlers erworben – Arbeiten auf Papier, die noch viel stärker von der Abstraktion geprägt sind als die späteren Gemälde, die ihn seitdem weltberühmt gemacht haben.

Heute ist der 1960 geborene Künstler mit mehr als 100 Werken in der Sammlung Deutsche Bank vertreten. Eine Auswahl dieser Arbeiten war 2001 im Deutsche Guggenheim, dem damaligen Joint Venture von Deutsche Bank und der Solomon R. Guggenheim Foundation, zu sehen. Die Schau war Rauchs erste museale Einzelpräsentation. Hier wurden nicht nur ein breites Publikum, sondern auch internationale Experten wie Lisa Dennison, die damalige Chefkuratorin des New Yorker Guggenheim Museums, auf die außergewöhnliche Qualität seiner Bilder aufmerksam. So gab die Ausstellung einen wichtigen Impuls für Rauchs internationale Karriere. Nach ihrer Premiere in Berlin war sie auch im Neuen Museum Weserburg Bremen und dem International Cultural Centre in Krakau zu sehen – seine erste Ausstellung in Polen. Heute ist Rauchs Werken in den Deutsche Bank-Türmen in Frankfurt eine ganze Etage gewidmet. Und auch unter den hochkarätigen Arbeiten aus der Sammlung Deutsche Bank, die 2008 dem Frankfurter Städel Museum als Dauerleihgabe übergeben wurden, befinden sich wichtige Arbeiten des Künstlers, wie etwa das großformatige Gemälde Stern (2001).
 
In Rauchs enigmatischen Bildern verbinden sich persönliche Erfahrungen, innere Bilder und die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte zu komplexen Kompositionen. Parallelmontagen, assoziative Szenarien, traumwandlerisch agierende Akteure – die Welt erscheint auf seinen Leinwänden als Theaterbühne, auf der sich Vergangenheit und Gegenwart vermischen. Rauch bezieht sich auf Heroen der Kunstgeschichte wie Tintoretto oder El Greco, aber auch auf Positionen des 20. Jahrhunderts wie Beckmann oder Bacon. Dabei ist sein Werk absolut zeitgemäß. Er reflektiert die Umbrüche der deutsch-deutschen Geschichte, aber auch das beginnende 21. Jahrhundert als Zeitalter, in dem Aufklärung und ideologische Verblendung unvermittelt aufeinanderprallen.

Erst Ende 2012 waren Rauchs Werke wie der frühe Zyklus Festung Blocksberg (1991) oder das Gemälde Weiche als Highlights in der Ausstellung Sachsen – Werke aus der Sammlung Deutsche Bank im Museum der bildenden Künste Leipzig zu sehen.“Ich bin sehr gespannt und freue mich darauf, zu sehen, wie Neo Rauch diese Aufgabe der Zeitungsgestaltung gelöst hat“, so Friedhelm Hütte, Global Head, Deutsche Bank Art. „Die Sammlung Deutsche Bank ist mit seinem Werk eng verbunden.“

Achim Drucks




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